Sonntag, 19. April 2015

Solingens Oster Cache - Eine Runde durch Solingen Wald

Nach langer Zeit wollten wir heute nochmal das schöne Wetter nutzen, um einen Multi zu finden. Wenn die Therapy kommende Woche beginnt, weiß ich nicht, wie mein Körper hierauf reagiert und ob ich dann in der Stimmung bin, die Gegend nach Dosen umzugraben.

Leider hatte ich bei der Wahl des Caches kein gutes Händchen. Wir sind mit dem OC Listing in der Hand losgezogen. Der Cache ist ebenfalls auf der GC Plattform erhältlich. An einer Station 6 wurden Daten zu einer Holzbrücke erfragt - fehlende Sprossen sollten gezählt werden, einem Hinweis nach eine ungerade Zahl von Sprossen.... Gemäß einem weiteren Hinweis ist das Rätsel an dieser Stelle 2013 schon einmal angepasst worden, da eine weitere Sprosse abhanden gekommen ist.

Die Brücke, die wir vorfanden, war leider vollkommen intakt. Ergo konnte man an dieser Stelle den Cache abbrechen. Wir haben dann mit den Smartphone das GC Listing bemüht, um eventuell hier weiterzukommen, den hier war der letzte Fund gerade mal 2 Wochen her.


Hier war die Fragestellung dann auch eine ganz andere und alle nachfolgenden Formeln waren ebenfalls different. Wir haben dann versucht, das Rätsel doch noch zu lösen und kamen auch bis in den Botanischen Garten - aber wir haben dann nicht die erhoffte Dose finden können - waren uns beim letzten Rätsel aber auch nicht sicher...

Ich hoffe, der Owner prüft sein Rätsel und ich vertrage die Therapy, so dass ich mich in der Lage fühle, bald wieder einen Versuch zu starten.

Sonntag, 5. April 2015

Testbericht: Garmin Dakota 20


Einleitung

Ich möchte Euch heute einen kurzen Überblick über das Garmin Dakota 20 geben. Bei der Suche nach einem Navigationsgerät habe ich letztes Jahr im Oktober auf viele Testberichte und Videos zurückgegriffen. Ich habe Foren befragt, konnte am Ende aber nichts anderes machen, als ins kalte Wasser zu springen und einfach mal eins zu kaufen.

Mit Abmessungen von Höhe 10cm, Breite 5,5cm und einer Stärke von 3,5cm ist das 
Garmin Dakota 20 handlich. Es wiegt 160 Gramm. Das Gehäuse ist robust in der Verarbeitung und vermittelt den Eindruck, als könnte es auch einen Fall von 2 Metern Höhe schadlos überstehen. Ich habe es jedoch vorgezogen, mir zusätzlich einen Bumper zuzulegen. Die Gummiummantellung dämpft Stöße ab und sorgt für einen besseren Griff.

Die Stromversorgung wird mittels 2 AA Batterien sichergestellt. Alternativ können Akkus genutzt werden. Das Batteriefach ist mit einer Gummidichtung gegen Feuchtigkeit geschützt. Einem dauerhaften Einsatz unter Wasser wird aber abgeraten. Sollte das Gerät aber mal versehentlich in eine Pfütze oder mal kurz in ein Teichbecken fallen, wird dies die Funktion aber nicht beinträchtigen.

Unterhalb der Batterien ist ein Slot für die Aufnahme einer MicroSD Karte vorhanden, mittels welcher der Speicherplatz des Gerätes erweitert werden kann. Dies ist notwendig, will man alternatives Kartenmaterial verwenden.

Das Gerät

Das Gerät verfügt über eine  USB Schnittstelle, mit welcher man das Navigationsgerät mit einem Computer verbinden kann. Über diese Schnittstelle kann das Gerät nicht aufgeladen werden. Der Grund ist sicher der Tatsache geschuldet, dass man anstelle von Akkus auch Batterien verwenden kann.

Das mitgelieferte Kartenmaterial ist praktisch nicht zu gebrauchen. Es ist aber ohne großen Aufwand möglich, OPENSTREETMAP-Karten für das Gerät zu konvertieren und diese dann auf die Karte zu installieren. Eine Anleitung über die Vorgehensweise findet man im Internet bei Youtube.

Der Gerätestart dauert nur wenige Sekunden. Vor der Verwendung wird angeraten, dass Gerät einige Minuten im eingeschaltetetn Zustand zu belassen, um einen Verbindung mit den Satelliten herzustellen.

Das Menu besteht aus verschiedenen grafischen Symbolen, angeordnet in zwei Spalten mit je 3 Symbolen. Die Steuerung des Gerätes erfolgt über einen Touchscreen, mittels welchem das Menue nach links und rechts verschoben werden kann. Die Anordnung der einzelnen Menüelemente können nach einigen Vorstellungen umorganisiert werden. Die jeweilige Anordnung wird in separten Profilen gespeichert. Es können, je nach Einsatzmöglichkeit, verschiedene Profile angelegt werden. In allen Profilen können sowohl die Menüstruktur als auch die Beschaffenheit der einzelnen Menüpunkte individuell gestaltet werden.

Will ich mit dem Dakota eine Wanderung unternehmen, ist es notwendig, dass das Dakota die Route anhand der zur Verfügung stehenden Wege und Straßen ermittelt. Nähere ich mich hingegen einem GeoCache an, reicht es aus, wenn der Kompass buw. die Karte die direkte Himmelsrichtung anzeigt, in welcher der Cache zu finden ist. Auch ist beim Geocachen die Anzeige der aktuellen Koordinaten hildfreich, wenn nicht gar notwendig. Bei einer Radtour habe ich im Reisecomputer jedoch Informationen über die Geschwindigkeit, die am Tag zurückgelegte Strecke als auch die Fahrtzeit hinterlegt - Informationen, die beim Cachen nicht notwendig sind.

Die Routen und Geocaches können auf einfache Art manuell auf dem Gerät gespeichert werden. Hierzu verbindet man das Gerät mittels eines USB Kabels mit dem Computer. In der Verzeichnisstruktur befindet sich ein Ordner mit der Bezeichnung GPX. Hier können die entsprechenden Routen bzw. GeoCaching Files hineinkopiert werden. Beim nächsten Gerätestart stehen die entsprechenden Einträge dann zur Verfügung.

Hat man einen aktiven GeoCache gefunden, kann man mittels des Garmin diesen Cache als Gefunden markieren. Garmin erzeugt ein GPX File, in welchem dann Datum und Uhrzeit gespeichert werden. Diese Daten können dann für eine spätere Bearbeitung ausgelesen werden.

MIttels eines Menüpunktes 'WegpunktManager' können erstellte Wegpunkte verwaltet werden. So besteht die Möglichkeit, diese zur besseren Übersicht mit geeigneten Namen zu versehen, Symbole für die jeweilige Position zu ändern, die Position des jeweiligen Punktes anzupassen, diese zu löschen und vieles mehr. Diese Wegpunkte werden ebenfalls in einer GPX Datei gespeichert, welche mittels eines einfachen Editors ausgelesen werden können.

Zur genauen Positionsbestimmung kann man eine sogenannte Wegpunkt-Mittelung durchführen. Zu diesem Zweck positionieren Sie das Garmin an der Stelle, deren Position es zu mitteln gilt. Bei der Mittelung ermittelt das Garmin mehrere Minuten die aktuelle Position und mittelt diese Koordinaten. Anschließend werden die Koordinaten gespeichert. Nach Ablauf von 90 Minuten  oder einer längeren Zeit kann man diese Mittelung für diesen Wegpukt wiederholen. Die Position der Sateliten ändert sich in Abbhängigkeit der Tageszeit. Die bei der zweiten Mittelung ermittelten Koordinaten werden auf die Daten der ersten zugerechnet und wiederum gemittelt. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden. Die Anpassungen werden mit jeder Mittelung geringer, die ermittelten Koordinaten entsprechend genauer.

Will man einen Geocache verstecken, muss man mittels dieses Verfahrens die einzelnen Wegpunkte einmessen, damit diese von anderen Leuten gefunden werden können.

Sonstiges

Nachfolgende Funktionen runden den Inhalt ab:
  • Kalender
  • Flächenberechnung
  • Taschenrechner
  • Wecker
  • Stoppuhr
  • Angabe der besten Angelzeiten
  • Angabe von Sonnenauf- und -untergängen
  • Angaben von Mondauf- und -untergängen
  • Drahtloser Trasfer von GPX Dateien zwischen Garmin-Endgeräten

Test: Runtastic Fitness Tracker

Einleitung

Jeder, der ein Smartphone oder ein IPhone sein Eigen nennt, kommt früher oder später zu den APP's von Runtastic. Runtastic stellt Apps zur Aufzeichnung von verschiedensten sportlichen Aktivitäten. Es gibt eine Basis-App, die alle wesentlichen Sportarten aufzeichnet. Es gibt aber auch spezielle Apps, mit denen für einzelne Sportarten zusätzliche Daten gesammelt werden (RoadBike, SitUp und so weiter). Eine Übersicht findest Du hier.

Alle Apps sammeln Daten, die dann auf dem Servern von Runtastic gespeichert werden und dort auf eine anschauliche Weise dargestellt werden. Man kann seine Leistungen auch über die gängigen sozialen Netzwerke mit anderen teilen.

Die Zahl der Fitnesstracker, die man am Handgelenk trägt, und welche dem Träger versprechen, das tägliche Leistungspensum zu speichern und zu analysieren, ist groß. Auch Runtastic ist mit dem 'Runtastic-Orbit' auf diesen Zug aufgesprungen. Da auch ich dank meines Übergewichtes die Notwendigkeut erkannt habe, meine Aktivitäten zu analysieren und mich vor allem mit diesen Daten zu motivieren, habe ich letztes Jahr in einen Tracker investiert. Da ich auch schon die Apps von Runtastic nutze, ist meine Wahl auch auf deren Fitness Tracker gefallen.

Heute nach 6 Monaten möchte ich ein erstes Fazit ziehen.

Der Tracker

Der Tracker besteht aus einem kleinen "Minicomputer" - dem Herzstück. Zusätzlich wurden zwei Armbänder (Blau und Schwarz) als auch ein Cliphalter mitgeliefert. Ich bevorzuge die Armbänder, da ich diesen Tracker Tag und Nacht am Körper tragen möchte, um möglichst alle Daten lückenlos zu sammeln.

Das Herzstück ist schnell in das Armband intergriert. Der Verschluß bietet genug Möglichkeiten, um das Armband bequem am Handgelenk zu befestigen. Auf der Front befindet sich ein kleiner Knopf, mit welchem man die einzelnen Anzeigemodi durchgeschaltet werden.

Folgende Informationen werden dargestellt:
  • Uhrzeit
  • Anzahl der Schritte des Tages
  • Die an diesem Tage verbrannten Kalorien
  • Die Anzahl der aktiven Minuten
Die Daten werden mittels Bluetooth auf das Smartphone übertragen. Dafür ist eine Installation der App Runtastic Me erforderlich. Mittels dieser App haben die einen einfachen Überblick der Daten der vergangenen Tage. Bei dem Datenabgleich wird auch die Uhr gestellt.

Nach der Installation der APP muss man ORBIT in der App anmelden. Der Datenabgleich erfolgt dann in regelmäßigen Abständen automatisch, sobald ORBIT in der Nähe des Smartphones ist.

In der App können die individuellen Ziele für die einzelnen Sektionen festgelegt werden, welche dann zukünftige Tage als Orientierungsgrößen dienen. Ausgehend von diesen Daten bekommen Sie  regelmäßig Informationen an Ihre Smartphone gesandt, in welchen Du über die noch zu absolvierenden Schritte informiert wirst. Orbit selber vibriert, wenn man seine Ziele zu 50% bzw. zu 100% erfüllt hat.
Wenn der Tag zuende ist, kann man an der Uhr den Schlafmodus aktivieren. Dies geschieht, indem man den Knopf auf der Forderseite gedrückt hält. Ein kleines 'Bett'-Symbol signalisiert, dass der Schlafmodus aktiviert ist. In dieser Zeit zeichnet ORBIT das Verhalten während der Nacht auf. Am Ende steht eine Auswertung, welche die Schalfdauer anzeigt, und die Zeiten, in welcher sich der Körper in einer Tiefschlafphase befunden hat. Daraus ermittelt sich eine sogenannte 'Schlafeffizienz'.

Was auch immer dieser Wert aussagt, kann ich nicht beurteilen - ich weiß, wann ich gut geschlafen habe, und wann ich schlecht geschlafen habe.

Der Schlafmodus wird am Morgen beim Aufwachen beendet, indem man den Knopf wieder für ein paar Sekunden gedrückt hält. Eine 'aufgehende Sonne' symbolisiert das Ende der Schlafphase. Ab diesem Zeitpunkt werden dann wieder die Schritte gezählt. Vergisst man, den Schlafmodus zu beenden, wird man bei Zeiten daran erinnert, dass man schon lange schläft.

Mittels der App kann auch eine Weckfunktion aktiviert werden. Orbit vibriert dann zur eingestellten Weckzeit, bis man dies durch einen Druck auf den silbernen Taster beendet.

Vielen Selftrackern wird eine gewisse Ungenauigkeit nachgesagt. Das ist beim Runtastic Orbit sicher nicht anders. Während man geht und das Gerät am Handgelenk trägt, kann man das Display beobachten. Ich stelle fest, dass hier die Schrittzählung in diesen Fällen recht genau ist. Aber ab und an bekommt man das Gefühl, dass in Zeiten, wo man am Schreibtisch sitzt, das Zählwerk weiterläuft. In der Summe kann der Wert am Ende des Tages sicher als falsch angenommen werden. Aber als Referenzwert für Folgetage ist er in jedem Fall zu gebrauchen, denn die Abweichungen sind sicher immer im gleichen Verhältnis. Begreift man den also nicht als absolute Zahl, sondern als Referenzwert, kann man mit ihm arbeiten.

Auch die Ermittlung des Kalorienverbrauchs ist sicher nicht wissenschaftlich hinterlegt. Immerhin soll es einen Einfluss haben, ob man 1000 Schritte in 10 Minuten oder in einer Stunde absolviert. Damit ist auch der Wert der Energieverbrennung als Referenzwert zu gebrauchen, als wissenschaftlich hinterlegbar kann man ihn aber nicht bezeichnen.

Akkulaufzeit

Im Lieferumfang ist ein USB-Ladekabel enthalten, welches auf der anderen Seite einen Anschluss hat, welcher mittels eines Magneten an der Uhr angedockt werden kann. Der Ladevorgang ist nach rund 2 Stunden abgeschlossen. Das Kabel selber ist mit 30cm recht kurz. Auch habe ich noch keine Kontaktmöglichkeit zu Runtastic gefunden, wo man eventuell ein Ersatzkabel kaufen kann. Ist das Kabel weg, ist der Tracker nutzlos.

Die Laufzeit des Akkus beträgt ungefähr 7 Tage. Da die Anzeige nicht permanent beleuchtet ist, wird auch die Akkulaufzeit nicht durch den Umgang mit dem Orbit verlängerbar sein. Ein Teil der Akkusleitung wird für einen Vibrationsalarm benötigt, der den Träger erinnert, dass er schon eine gewisse Zeit inaktiv war. Bewegt man sich regelmäßig, hat man hier sicher 'Einsparpotential', welches aber verschwindend gering sein wird.

Die Uhr hat keine permantente Ladestandsanzeige. Stadtdessen werden Sie von der App über eine Notwendige Ausladung frühzeitig informiert. Ist der Akku fast aufgebraucht, erscheint nach Druck auf den Taster der Uhr ein BatterieSysmbol, welches erneut an die Aufladung erinnert. Da es ein spezielles Kabel ist, habe ich es demzufolge immer zur Hand, ob im Büro oder zuhause.

Auswertung

Während die ganzen aufgezeichneten Aktivitäten der anderen Apps detailliert auf der Internetseite von Runtastic aufbereitet werden, finden die Aktivitäten, die man nur mit Orbit aufzeichnet, auf der Webseite keine Erwähnung. Das ist, wie ich finde, einer der größten Nachteile, welche für mich auch ein KO-Kriterium darstellen würde. Ich gehe jeden Tag von der Arbeit zu Fuß nach Hause. All diese Wege fließen nicht in die Aktivitätsübersichten der WebPage ein. Wenn ich diese mit der App aufzeichnen würde, schon - aber dann bräuchte ich den Tracker nicht. Letztlich ist dieser Weg vom Büro nach Hause nur ein Drittel meines täglichen Pensums - nur kann ich schlecht von morgens bis abends ein Smartphone App laufen lassen, nur um alle Bewegungen aufzuzeichnen.

Die Daten, welche in Runtastic Me verarbeitet werden, geben genug Stoff, um diese in der Webseite einzubauen. Die Zahl der Schritte kann grafisch nach Stunden unterteilt, dargestellt werden. Demnach wäre eine Einflechtung dieser Daten in meine auf der Webseite eingebundenes Bewegungsprofil durchaus möglich.*

Angesichts des Preises finde ich das schon ein Punkt, der in der Zukunft überarbeitet werden könnte. Auch die zwingende Abhängigkeit vom Vorhandensein eines Smartphones, welche in der Artikelbeschreibung nirgens erwähnt wird, ist ein Manko. Nicht jeder besitzt ein derartiges Gerät und möchte vielleicht doch in den Genuss eines Pedometer kommen.

Fazit

Vergleichen mit anderen Fitnesstrackern ist die Orbit ein preiswertes Model. Die Messwerte sind brauchbar und können mit Sicherheit mit anderen, auch teureren Geräten mithalten. Die Tatsache, dass man viele Apps hat, die sich mit der Erfassung von derartigen Daten beschäftigen, würde viele Optionen für die Auswertungen bieten, die leider nicht genutzt werden. Aber alles in allem ist es ein brauchbarer Tracker, der mich zumindest motiviert, mich mehr zu bewegen. Von daher ist das Ziel erfüllt.

*Anmerkung
Auf Anfrage bei Runtastic ist eine Integration der Orbit-Daten in die webbasierten Auswertungen für die Zukunft vorgesehen (Stand 06.04.2015).

Montag, 30. März 2015

Luftig und pflegeleicht

Eigentlich trage ich mein Kopfhaar schon recht kurz. Geiz und Bequemlichkeit haben mich schon früh veranlaßt, meine Haare auf eine einheitliche Länge mit einer Maschine zu rasieren.

Vor einigen Jahren habe ich es schon einmal im Urlaub gewagt, das Haar komplett zu rasieren. Damals hat mein Schwager mir geholfen.

Nun kam ich wieder auf die Idee, das zu machen. Zum einen ist es pflegeleicht und wenn die Kopfhaut erst einmal die Farbe des restlichen Gesichtes angenommen hat, sieht es auch sehr gut aus. Da ich aktuell krank zuhause verweile, habe ich mir gedacht, dass nun der rechte Zeitpunkt gekommen ist.

Am vergangenen Samstag habe ich schon mal die ersten Haare entfernt....

Nach einem regulären Haarschnitt...

Eben habe ich sicherheitshalber noch ein paar neue Klingen gekauft... Wer will schon mit 'herntergelassenen Hosen' erwischt werden.... 

Nun sieht es so aus...


Also mir gefällt es...

Sonntag, 22. März 2015

Spielen, aber ohne Technik

Heute haben wir es mal wieder geschafft, den Nachmittag mit einem Gesellschaftsspiel zu verbringen. Und ich war überrascht, dass alle bereit waren, mit mir Risiko zu spielen.

Ich habe noch die alte Version von 1975, welche es mal bis auf den Index geschafft hat, worauf der Hersteller dann die Formulierung der Anleitung und der Auftragskarten umgeschrieben hat. Wieder so eine unsinnige Aktion, nur weil man das böse Wort 'Vernichten' nicht in den Mund nehmen soll.

Heißt es bei unserer Version noch Vernichten Sie die Schwarze Armee, heißt es heute Befreien Sie die Länder von der Schwarzen Armee.

In unserer Anleitung wird der, der ein Land erobern will, noch Angreifer genannt - bekommt also von vorne herein einen negativen Stempel aufgedrückt. In der neuen Fassung wird der Angreifer als Befreier betitelt - was dem Grunde nach eine positive Bedeutung hat. Nur ist es nun die andere Seite, die negativ dargestellt wird, den warum sollte man sonst die Länder von den Besatzern befreien...

Ich würde mich freuen, wenn die Leute, die sich damals für eine Indizierung stark gemacht haben, heute mal eine Meinung zu den Spielsachen äußern würden, welches von Mattel, Hasbro und Co vertrieben wird. Da gibt es die Nerf N-Strike Elite XD SharpFire, den Nerf-N-Strike-Elite Strongarm-Blaster und wie die Dinger alle heißen..... Sicher nur Schaumstoffdart-Blaster... aber eine Gewaltverherrlichung finde ich auch hier....

Die Welt, wie sie früher mal aussah....
Wir haben uns heute für die Auftragsvariante entschieden, da hier nicht zwingend bis zum bitteren Ende gespielt wird. Mein Sohn, der bald 11 Jahre wird, hat gut angefangen, schnell Australien besetzt um sich die 2 Zusatzarmeen pro Runde zu sichern. Leider kam sein Vormarsch in Asien leider bei Jakutien zum Stehen - Japan und Kamtschatka waren leider nicht einzunehem. Und so wurde er stückweise wieder zurückgedrängt.

Mutti, die Südamerika, Europa und einen dritten Kontinent besetzen sollte, stand in Europa auf verlorenen Posten, hatte jedoch schnell Südamerika unter Kontrolle und konnte sich so große Teile Nordamerikas sichern - nur Grönlnd wurde von meinen Armeen besetzt - als Sicherheitspuffer für Europa.

Mein Auftrag lag in der Eroberung von Europa, Australien und einem dritten Kontinent meiner Wahl. Über drei Runden konnte ich mir die Zusatzarmeen von Europa sichern und könnte so in der letzten Runde über den Mittleren Osten nach Indien vorrücken - Die Eroberung von Siam und Australien stellte dann kein Problem mehr dar, da mein Sohn noch aus der Zeit, wo er Asien zum Großteil besetzt hatte, alle Armeen in den Norden und Nordwesten seiner Frontlinie verlegt hatte.

Mit der EInnahme von Australien, war dann auch das Schicksal meines Sohnes besiegelt (wie kann ein Vater nur so kalt sein). Leider kam ich nicht an die Beendiung meines Auftrages, da mit dem Wegfall der Schwarzen Armee meine Tochter dann ihren Auftrag als erfüllt deklarierte....

Gott sei Dank ist der Frieden im Hause zu keiner Zeit in Gefahr gewesen und so freue ich mich schon auf das nächste Spiel aus der Vergangenheit - vielleicht diesmal Statego????

Ein Nachschlag noch.... Bei meiner Version gehört die Ukraine zu Europa. Das sollte man Herrn Putin mal zeigen....

Montag, 16. März 2015

DIN 933 Sechskantschrauben mit Gewinde bis Kopf

Das Deutsche Institut für Normung ist ein Arbeitsausschuß, der technische Standards erarbeitet und diese Standards in sogenannten DIN-Normen festschreibt.

So definiert die DIN 476 die hierzulande gängigen Papierformate. Und so gibt es auch Normen, welche die Beschaffenheit von technischen Bauteilen definiert. 

Die DIN 933 definiert Sechskantschrauben mit Gewinde bis Kopf. Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Größen. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Nach fast 10 Tagen, welche ich krankheitsbedingt ausschließlich in der Wohnung verbracht habe, hat es mich heute an die frische Luft gezogen. Der eigentliche Mystery Cache, den wir heute heben wollten, ist uns leider nicht in die Hände gefallen. Stattdessen hatten wir einen Disput mit einem Wildtierwärter, der uns bei der Untersuchung eines Maschendrahtzaunes beobachtete, der ein Tiergehege abtrennte.

UNweit dieser Stelle erinnerte ich mich an einen Cache, den ich im Winter bei Schneefall schon einmal abbrechen musste.

Heute war es dann soweit. Nach der Recherche über den Inhalt der DIN933 wurden die Objekte, die es zu untersuchen galt, schnell eingegrenzt. Und des Cachers Weib wurde auch schnell fündig - sie hat halt doch eine Spürnase :-)

Das Objekt bestand aus einer Fotodose, die mittels einer Sechskantschraube an eine Metallplatte montiert wurde. Beides war dann bündig in einen Pfosten eingelassen und täuschte eine Verankerung für ein Durchfahrtstor vor.

Eine sehr originelle Idee, wie ich finde - nicht schwer zu finden, wenn man den Inhalt der DIN933 kennt. Aber ein Cache soll ja auch gefunden werden - so sehe ich das zumindest. Das Logbuch wurde schnell signiert und alles wieder ordnungsgemäß versteckt.

Leider ist die Gegend bei schönem Wetter immer ein beliebtes Ausflugsziel und ist daher auch immer vollgemuggelt. Eine angrenzende  Jugendherberge, ein Fußballplatz und die Fauna sind doch sehr starke Anziehungspunkte für Besucher.

Ich hoffe, ich kann in rund 8 Tagen, wenn meine aktuelle Quarantäne aufgehoben ist, wieder loslegen... Es gibt noch viel zu finden.






Sonntag, 15. März 2015

Wenn der Körper nicht mehr mitspielt...

... helfen auch die besten Vorsätze nichts.

So eine Erkältung ist halt etwas, was zu einem Winter gehört. Anfang des Jahres war es dann auch bei mir soweit - eine Woche Bettruhe mit Husten, Fieber und den anderen Randerscheinungen hielten mich von meiner Lieblingsbeschäftigung ab.

Zum Glück war das Wetter auch entsprechend schlecht. So war der 'Verlust' noch zu verschmerzen.

Aber ein kleines Kratzen im Hals und leichte Atemgeräusche wollten dann auch nach langer Zeit nicht verschwinden. Ein Hustenreiz, der den Kopf gefühlt zum Platzen bringt, kam hinzu. Und so habe ich mich dann auf vielfaches Bitten meiner Kollegin und meiner Frau und letztlich auch meines Chefs dann doch zum Arzt begeben.

Nach einer Woche mit einem kortisonhaltigen Inhalationspräparat war keine Linderung zu spüren - der Facharzt musste ran. Bei der Gelegenheit fällt mir immer wieder ein, dass in den Medien immer soviel gejammert wird, dass man bei Fachärzten nur schwer zeitnahe Termine bekommen würde. In Solingen habe ich dieses Problem noch nie erlebt. Die Sprechstundenhilfe gab mir die Öffnungszeiten des Folgetages und den Hinweis, man möchte Zeit mitbringen.

Alles in allem habe ich in der Praxis keine drei Stunden verbracht - in dieser Zeit habe ich viele Untersuchungsprozeduren über mich ergehen lassen (Röntgenbilder, Lungenfunktionstests, Blutabnahme usw.). Die Zwischenzeit habe ich mit Literatur verbracht... wie gesagt - Wartezeit ja - aber Monate auf einen Termin warten - noch nie....

Am Ende der Untersuchung hat der Arzt mich dann für rund 2 Wochen wegen einer Lungenentzündung aus dem Verkehr gezogen - seit diesem Tag hänge ich nun hier rum, schaue BigBangTheory (aktuell bis Staffel 4), genieße dann uns wann ein wenig Zeit mit dem Kindle und einem Ken Follet - Roman (Die Tore der Welt).

Morgen geht es wieder zur Kontrolle - ich hoffe, er macht der Sache dann ein Ende. Im Büro türmt sich die Arbeit - meine Kollegin ist im Urlaub (deckungsgleich mit der Krankheit) - und es warten einige Überstunden auf mich.

Hoffentlich wird das Wetter bald besser - ich habe noch einzelne Geocaching-Fälle, die auf ihre Lösung/ Entdeckung warten.