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Montag, 16. März 2015

DIN 933 Sechskantschrauben mit Gewinde bis Kopf

Das Deutsche Institut für Normung ist ein Arbeitsausschuß, der technische Standards erarbeitet und diese Standards in sogenannten DIN-Normen festschreibt.

So definiert die DIN 476 die hierzulande gängigen Papierformate. Und so gibt es auch Normen, welche die Beschaffenheit von technischen Bauteilen definiert. 

Die DIN 933 definiert Sechskantschrauben mit Gewinde bis Kopf. Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Größen. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Nach fast 10 Tagen, welche ich krankheitsbedingt ausschließlich in der Wohnung verbracht habe, hat es mich heute an die frische Luft gezogen. Der eigentliche Mystery Cache, den wir heute heben wollten, ist uns leider nicht in die Hände gefallen. Stattdessen hatten wir einen Disput mit einem Wildtierwärter, der uns bei der Untersuchung eines Maschendrahtzaunes beobachtete, der ein Tiergehege abtrennte.

UNweit dieser Stelle erinnerte ich mich an einen Cache, den ich im Winter bei Schneefall schon einmal abbrechen musste.

Heute war es dann soweit. Nach der Recherche über den Inhalt der DIN933 wurden die Objekte, die es zu untersuchen galt, schnell eingegrenzt. Und des Cachers Weib wurde auch schnell fündig - sie hat halt doch eine Spürnase :-)

Das Objekt bestand aus einer Fotodose, die mittels einer Sechskantschraube an eine Metallplatte montiert wurde. Beides war dann bündig in einen Pfosten eingelassen und täuschte eine Verankerung für ein Durchfahrtstor vor.

Eine sehr originelle Idee, wie ich finde - nicht schwer zu finden, wenn man den Inhalt der DIN933 kennt. Aber ein Cache soll ja auch gefunden werden - so sehe ich das zumindest. Das Logbuch wurde schnell signiert und alles wieder ordnungsgemäß versteckt.

Leider ist die Gegend bei schönem Wetter immer ein beliebtes Ausflugsziel und ist daher auch immer vollgemuggelt. Eine angrenzende  Jugendherberge, ein Fußballplatz und die Fauna sind doch sehr starke Anziehungspunkte für Besucher.

Ich hoffe, ich kann in rund 8 Tagen, wenn meine aktuelle Quarantäne aufgehoben ist, wieder loslegen... Es gibt noch viel zu finden.






Sonntag, 15. Februar 2015

Ehrenmal Bergisches Feldartillerieregiment Nr. 59

Mein letztes Ziel für den Tag galt diesmal keinem Cachebehälter, sondern einem Ehrenmal, welches zu Ehren der gefallenen Soldaten des 1. Weltkrieges errichtet wurde. Vor diesem Hintergrund waren auch lediglich einige Daten zu sammeln, die als Nachweis für einen tatsächliche Anwesenheit dienen sollen.

Am Ort des Geschehens befinden sich zwei Gedenksäulen. Die untere wird von zwei Geschützrohren flankiert. Der Zugang zum Turm ist durch ein Gittertor versperrt. Die innen angebrachte Gedenktafel ist jedoch von außen sehr gut lesbar.

Der untere Turm, flankiert von zwei Geschützrohren


Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich ein weiteres Ehrenmal. Auf der mittleren Säule befindet sich eine Tafel, auf der die gefallenen Soldaten aus Solingen Burg namentlich genannt sind.



Neben dem traurigen Anlaß, der zum Bau dieser Ehrenmale geführt hat, gibt es aber auch einfach eine tolle Aussicht, da diese Ehrenmale an einen erhobenen Punkt errichte wurden.

Aus dieser Perspektive habe ich die Burg noch nie gesehen...



Der Diederichstempel

Die Diederichstempel sind zwei Aussichtspavillions, die in Solingen Burg und nahe der Müngstener Brücke stehen. Sie wurden in den Jahren 1896 (Burg) und 1901 (Müngsten) vom wohlhabenden Remscheider August Diederichs gestiftet.

Von der Festung Schloß Burg erreicht man den Burger Pavillion über einen Waldweg - ein Fußmarsch von ca. 15 bis 20 Minuten.

Hierbei überbrückt man einen Talstreifen

Übe den sogenannten 'Steinweg' erreicht man den Pavillion. Eine direkte Verbindung ist nicht möglich, da die Burg und der Pavillion durch ein Tal von einander getrennt sind.





 Dank Google haben wir von diesem Pavillion ein schönes Foto, welches durch Google bearbeitet wurde. Ihr seht den Pavillion in Schwarz/Weiss.

Natürlich bin ich nicht wegen des Tempels hergekommen. Aber wenn man schon einmal hier ist, kann man auch mal die traumhafte Aussicht geniessen - zumal ein Heben der Dose bei meiner Ankunft nicht möglich war.




Irgendwann habe ich dann aber doch ein kleines Zeitfenster gefunden, wo ich unbeobachtet dieses kleine 'Schätzchen' bergen konnte. Eine nahe gelegene Parkbank gab mir dann die Möglichkeit, den kargen Inhalt zu sichten, mich in dem 'süßen Logbuch' zu verewigen und einen Schlüsselanhänger gegen eine in Harz gegossene Münze zu tauschen.

Gerade, als ich alles wieder zusammengepackt habe, kamen aber wieder Muggels in Horden von allen Seiten. Also blieb nichts, als sich unauffällig zu geben. Ich packte einen Apfel aus, der gemütlich in mundgerechte Stücke geschnitten und anschließend genüßlich verspeist wurde.

Aber so schnell rieß der Strom der Muggels nicht ab. Also mischte ich mich unter das anwesende Volk, blieb vor dem Versteck kurz stehen und prüfte meine Schnürsenkel. Und so konnte ich den Schatz wieder unbemerkt an der Stelle, wo ich ihn zuvor gefunden hatte, platzieren und bewegte mich zielstrebig in Richtung des nächsten Ziels.






Schloß Burg - ein Stück Geschichte aus grauer Vorzeit...

Ein Spaziergang in Solingen Burg

Solingen ist eine Stadt mit einer Geschichte, die weit ins Mittelalter reicht. In der Gegend, wo ich wohne stehen noch Häuser, deren Erbauung auf das 14. Jahrhundert zurückblicken.

Zu einem der ältesten Bauwerke gehört unter anderem Schloß Burg, welche gar bereits im 12. Jahrhundert entstand.

Schloß Burg - Sicht vom Diederichstempel

Der gestrige Sonntag  führte mich eben zu dieser Burg. Auf dem Programm standen 3 Caches, 2 Traditionelle und ein Virtueller Cache.

Schloß Burg ist ein Publikumsmagnet, der im Jahr rund 250000 Besucher anlockt. So war es am gestrigen Tage nicht verwunderlich, dass es vor Ort nur so muggelte. Ich habe die Gelegenheit genutzt, das Bauwerk von allen möglichen Seiten zu fotografieren. Denn nicht jeder hat die Chance, diese Burg zu besichtigen.

Wer allerdings irgendwann einmal in der Nähe ist, sollte sich diese Besichtigung nicht entgehen lassen.

Ich habe die Gelegenheit genutzt, und mich unauffällig über das Gelände bewegt, habe hier und da Bilder gemacht, an Schautafeln für ein kurzes Studium innegehalten und so gut es eben geht einen Touristen gespielt.













Irgendwann näherten wir uns dann doch dem Objekt der Begierde. Die Position ist mit Bedacht gewählt. Zwar ist hier mit Muggelaufkommen zu rechnen, aber nur in der Zeit, wo Muggel Ihr Auto Parken oder eben dieses wieder abholen.



Die Dose war dank des Tipps auch  schnell gefunden. Ich muss mir noch abgewöhnen, den Tipp sofort zu lesen, das würde meinen Kick erhöhen. Der Schatz wurde an einer nahegelegenen Mauer in der hinterletzten Ecke inspiziert und signiert. Die Dose ist in einem einwandfreiem Zustand, ein wenig dürftig, was den Inhalt angeht. Aber ich bon fündig geworden und konnte eine Glaseule (Magnethalter) gegen eine chinesische Münze (in Harz gegossen) austauschen.





Das Dössken wurde schnell und unbemerkt wieder an Ort und Stelle verbracht und ich entfernte mich unauffällig vom Ort des Geschehens zum nächsten Cache.