Dienstag, 28. Juli 2015

Nehden Wanderweg N1

Heute morgen um 06:00 Uhr stand ich auf, um mich meiner täglichen körperlichen Ertüchtigung hinzugeben. Während ich in meiner ersten Morgenwanderung eine kleine Runde von unter 5km absolviert habe, stand heute ein Rundwanderweg auf dem Programm, welcher direkt vor unserem Appartment begann und endete. Gesamtlänge rund 8-9km.
Die abgelaufene Strecke

Der Weg selber ist gut ausgeschildert und führt vorbei an Feldern und durch Wälder. Mancherorts war der Pfad derart schmal, dass man mit den NordicWalking Stöcken nicht gescheit arbeiten konnte, ohne hinten nicht im Gras hängen zu bleiben. Auch war der Weg an einigen Stellen seit langer Zeit nicht betreten worden. Hier waren die Fahrspuren, die sonst von den landwirtschaftlichen Fahrzeugen hinterlassen wurden, derart zugewachsen, dass der Weg kaum noch zu erkennen war.

Am Ende der Wanderung konnte ich noch beim Bäcker die Brötchen einsammeln und kam nach rund 2:10 Stunden wieder an unserem Appartment an. Zum NordicWalken ist diese Runde stellenweise ungeeignet, da die Beschaffenheit des Bodens einen sicheren Halt für die Stöcke nicht gewährleistet und manchmal der Pfad ist. In der Summe ist es aber ein schöner Wanderweg, der mich den Morgen mit einer gewissen körperlichen Aktivität gut starten läßt. Ich habe mein Tagesziel erreicht und kann alles, was nun kommt, als Bonus obendrauf verbuchen.

Kampf dem Speck.

Laguna Erlebnisbad

Gestern war das Wetter eher mäßig. Es war permanent bewölkt und Regen viel in kleinen Mengen, aber es war halt nicht abzusehen, ob es mal für eine längere Zeit trocken bleiben würde. Also planten wir eine Aktivität, die zwingend drinnen stattfinden konnte. Der Kletterpark hatte Montags leider geschlossen, ein Bergwerk ebenfalls. Also fuhren wir ins Laguna Erlebnisbad.
 
Das klingt nun doller, als es ist. Es handelt sich hierbei um eines dieser überteuerten Badenanstalten, wo man überall pippiwarmes Wasser hat, wo die Becken und geschwungen Formen sich um Liegeoasen schlängeln. Eine Karibikbar verspricht ein entsprechendes Flair. Es gibt Wirlpools an jeder dritten Ecke und überall kann man in den Außenbereich schwimmen.

Auch die typischen Röhrenrutschen fehlen nicht. Aber hier gibt es eine Besonderheit. In einer der Rutschen ist es finster - sprich man kann die Hand vor Augen nicht sehen, geschweige denn den Verlauf des Tunnels. Ein Riesenspaß, der nur leider bereits nach wenigen Sekunden zuende ist.

Eine weitere Rutsche ist jedoch die Attraktion der Anstalt. Man stelle sich eine handelübliche Rutschbahn vor, wie man sie an jedem Spielplatz finden kann - nur ist diese rund 6 Meter breit und wird permanent mit Wasser geschickt. Hier werden große Männer zu kleinen Jungs, jeder versucht mit möglichst waghalsigen Versuchen, diese Rutschbahn hinabzurutschen um unten im Auffangbecken möglichst viel Wasser möglichst spektakulär zu verdrängen. Da rutschen Jungs aufrecht stehend (was verboten ist) hinunter, oder rutschen auf den Knien, andere rutschen mit bis zu 4 Leuten parallel um die Wette. Leider konnte ich keine Live Bilder liefern. Daher nur der kleine Shot rechts oben.
 
Alles in allem waren es rund vier Stunden Spaß pur, an dessen Ende sich leider bei mir eine gewisse Orientierungslosigkeit nach den Rutschpartien breit machte. Ich brauchte immer länger, um festzustellen, wo vorne oder hinten, oben oder unten ist. Und das zügige Aufstehen, was hier stellenweise wichtig ist, dauerte auch immer länger. Daher habe ich mich in der letzten halben Stunde in der pippiwaren Brühe ein wenig treiben lassen.

Sonntag, 26. Juli 2015

Ein Ausflug nach Alme

Heute haben wir kurzerhand beschlossen, dass wir in den Nachbarort Alme wandern. Dort lag neben einem Traditional (Der alte Kalkofen) ein Earthcache (Die Almequellen) der Marke Geocaching. Zusätzlich gab es noch einen Multi, den wir leider aber nicht heben konnten, da das Listing und damit insbesondere die Fragen, die es zu lösen galt, in einer derart schlechten Formatierung vorlagen, dass diese beim Transfer ins Garmin zum einen nicht übertragen worden sind und auf c.geo ebenfalls unleserlich waren.

Heute habe ich meine Dakota ertsmals dazu animieren können, eine reine Wanderstrecke zu wählen. Leider erst für den Rückweg. Hin führte die GrandDame der Navigation uns über eine Landstraße, welche keinen Gehweg oder anderweitigen Seitenstreifen hatte - Länge 3 km.... Aber der Verkehr ist dieseorts eher gering und so erreichten wir unbeschadet den Aufgang in Alme auf einen Wanderweg.

Es ging leicht bergauf und bereits nach 5 Minuten konnten wir neben einer tollen Aussicht auch die Suche nach der Dose geniessen. Natürlich grasen wir erstmal den Boden ab. Ich mache noch darauf aufmerksam, dass wir keine Zäune übersteigen müssen und dass auch das am Weg angrenzende Maisfeld für uns tabu ist.

Panoramablick am Ort unserer Suche

Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass mein neues Moto E2 auch Panoramafotos machen kann.... das kann das S4 von meiner Tochter scheinbar nicht ;-).

Nach ein paar erfolglosen Ideen hinsichtlich der Suche sind wir dann aber auf ein Birdhouse aufmerksam geworden, welches auf der zum Weg abgekehrten Seite eines Baumes angebracht worden ist. Erst bei zweiter Untersuchung haben wir festgestellt, dass der Einflug verschlossen war. Also keine Chance für den Vogel, aber eine Chance für uns....
Und in der Tat ließ ich der Boden nach unten  herunterziehen und offenbarte eine schöne Dose.
Natürlich haben wir das obligatorische Spielzeug getauscht. Aber auch ein paar Kretys und Travelbugs wechselten den Standort.
Inhalt getauscht
Das Objekt der Begierde

Von hieraus ging es dann weiter zu den Almequellen. Die Almequellen sind ein Quellwasser, welches schon vor hunderten von Millionen Jahren entstanden ist. Der Weg führt uns entlang an kleine Bachläufen, deren Wasser so klar war, dass man den Grund des Flußbettes sehen konnte.

Habt ihr schon einmal solch klares Wasser gesehen???





Am Ende gab es dann die üblichen Infortafeln, die natürlich ordentlich studiert wurden, damit man die Fragen auch beantorten kann - denn sonst gibts kein positiven Logeintrag.

Zum Schluß möchte ich euch noch meine Mitstreiter vorstellen.


Zur linken findet sich meine Wenigkeit, rechts daneben mein Frau Annette, vorne mein Sohn Hannes, oder was beim Selfie übrig blieb und rechts meine älterste Tochter Anne-Vera.

Besonders die kleinen haben sich heute gut geschlagen und haben auf der 12km Tour nicht gejammert.....

Und Papa trinkt sich jetzt erstmal ein Bier....

Samstag, 25. Juli 2015

Brilon 2015 - Anreisetag

Heute morgen gegen 11:00 Uhr sind wir dann in Richtung Nehden/ Brilon aufgebrochen. Zuvor musste aber noch der Wagen gepackt werden. Vor ein paar Tagen haben wir schon einmal eine Trockenübung gemacht - mit leeren Koffern. Da passte alles super... heute wurde es dann doch etwas eng....

Am Ende hat es dann doch gepasst. 

Die Fahrt selber verlief ohne größere Staus - nur hier und da mal ein paar kleine Verzögerungen, weil mal wieder einer bei der Abfahrt einen Grünstreifen touchiert hat. Alles in allem hatten wir eine angenehme Fahrt - angereichert mit einem Musikmix aus meinen Songs und denen meiner Kinder. Und die haben stellenweise eine echt gruseligen Geschmack.

Gegen 13:00 Uhr standen wir dann vor unserer neuen Heimat für die kommenden 2 Wochen.

Ungedudige Kinder wollen endlich zu den Tieren
Unsere Vermieter standen gleich zur Begrüssung bereit

Heimat für 2 Wochen
Nach dem Auspacken waren wir dann noch kurz bei den Tieren und sind dann eben Einkaufen gefahren. Gleich gibt es Spaghetti Bolognese.... Es muss halt auch mal einfach gehen.

Auf dem Weg zum Supermarkt habe ich erstmals den Navigator von GoogleMaps genutzt. Ich bin schon begeistert, was man von denen alles bekommt, ohne dass es was kostet.....

WLAN ist auch schon eingerichtet.... Habe noch schnell ein "Schiffe Versenken" bestellt und lasse es hierher senden. Gott segne Amazon für deren Service...

Donnerstag, 23. Juli 2015

Auswärtsspiel

Endlich ist es soweit. Nachdem wir letztes Jahr ausgesetzt haben, geht's am Samstag wieder ins geliebte Sauerland. Neben der Reiterei werde ich aber sicher auch noch die eine oder andere Dose suchen - hoffentlich mit viel Erfolg. Meine Dakota ist voll mit moglichen Zielen...


Ich werde ein Laptop mitnehmen und kann demzufolge berichten.....

Fortsetzung folgt...


Sonntag, 12. Juli 2015

Motorola Moto E2

Testbericht 'Motorola Moto E2'

Warum eine neues Handy?

Schuld ist meine Schwester. Die wollte irgendwann mal ein Smartphone haben und bekam von einem Bekannten einen Hinweis auf ein neues Model von Motorola für einen sagenhaften Schnapper-Preis von rund 120 Euro.

Dann wollte meine Frau auch mal ein neues Smartphone, weil das alte LG E610 dann doch was langsam ist - der Einkern-Chip mit 800 MHZ ist halt doch nicht mehr Stand der Technik. Durch Versandprobleme dank des Poststreiks haben wir, ungeduldig, wie wir nun mal sind, eine neue Bestellung aufgegeben, mit dem Plan, das Erstebestellte dan wieder zurückzusenden. Die zweite Bestellung kam dann auch zügig an und das Telefon war schnell eingerichtet.

Die Zweitbestellung ist letztlich auch hiergeblieben und ersetzt nun mein Samsung Galaxy S3, welches in der Bucht für 120 Euro einen neuen Besitzer fand und meine Neuinvestition im Wesentlichen subventionierte.

Verpackung und Lieferumfang

Das bei anderen Geräten viel zitierte 'Unboxing' fällt hier nüchtern auf. Das Smartphone wird in einer Schachtel geliefert. Im Gegensatz zum IPhone oder einem Samsung S4 Handy, wo man auch eine große stabile und hochwertig anmutende Verpackung wert legt, die das Auspacken zu einer Zeremonie werden läßt, beschränkt man sich beim Motorola Moto E2 auch eine simple dünne Kartonage, die aber ausreicht, das Produkt vor äußeren Einflüssen zu schützen. Und letztlich möchte ich ein Smartphone für den Alltag erwerben, und nicht das Hochgefühl beim Entpacken. Und da ist mir jedes Mittel recht, was es dem Hersteller erlaubt, das eigentliche Objekt der Begierde preiswerter abzugeben.

Normaler Faltkarton
 Öffnet man den  Karton, findet man neben dem Telefon lediglich eine Anleitung zum Schnelleinstieg und die Garantiebestimmungen. Weiterhin ist ein USB-Ladekabel Bestandteil der Lieferung. Ein Adapter für eine 220V Steckdose ist leider nicht im Lieferumfang enthalten, kann aber im Onlinehandel für relativ kleines Geld erworben werden.


Aussenansicht und haptischer Eindruck

Das Telefon ist ca. 130mm hoch und 65mm breit. Es ist an der mittleren Stelle 10mm dick. Es wiegt rund 140 gramm.

Als Bedienelemente dienen zwei an der rechten Seite angebrachte Taster. Der obere schaltet das Gerät ein oder aus, der untere Taster ist ein Kombitaster, mittels welchem man die Lautstärke regeln kann. Die Rückseite ist in matt schwarz gehalten und wirkt hochwertig.

An der Unterseite ist die Schnittstelle für das Ladekabel, welche auch für einen Anschluss ein einen Computer dient. An der Oberseite befindet sich eine Buchse für einen 3,5mm Klinkenstecker, der sowohl handelsübliche Kopfhörer als auch Spezialkopfhörer mit integrierter Bedieneinheit aufnehmen kann.

Das Gehäuse ich aus Kunststoff und wirkt sehr griffig und hinterläßt einen haptisch hochwertigen Eindruck.

Aussen befindet sich ein Kunststoffrahmen, welcher, nachdem man ihn entfernt hat, die Slots für die SD Speicherkarte als auch für zwei Mikro-Sim-Karten frei gibt. Obiges Video veranschlaulicht diesen Vorgang.

Dieser Kunststoffrahmen ist im Zubehör in unterschiedlichen Farben erhältlich. Hierdurch kann das Moto E2 optisch aufgepimpt werden.

Das Display ist mit 4.5'' größer, als beim Vorgänger. Mit 960 x 540 Pixeln ist die Darstellung scharf genug und mit 384 Candela auch relativ hell. Die Oberfläche spiegelt stark, was speziell beim Einsatz draußen unter starker Sonneneinstrahlung etwas stört.

Auffällig und bislang einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass der Akku im Gerät fest verbaut ist. Man kann nur hoffen, dass der Akku entsprechend hochwertig ist. Bei meinem Galaxy S3 habe ich alleine in den letzten 12 Monaten zweimal den Akku gewechselt. Ein Wechsel des Akkus kann nur vom Fachmann vorgenommen werden. Die hierbei entstehenden Kosten sind sicher im Verhältnis zum Anschaffungspreis derart hoch, dass mancher sich eher ein neues Smartphone kauft, was meinem Umweltbewußtsein sehr zuwider läuft.

Ausstattung

Unter dem Display werkelt ein moderner 64-Bit-Prozessor von Qualcomm, der auf 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zugreifen kann. Die Oberfläche reagiert geschmeidig und angenehm flott, was auch daran liegen dürfte, dass die installierte Android-Version 5 für 64 Bit optimiert wurde. Wunder sollte man von diesem Prozessor aber nicht erwarten – grafisch aufwendige 3-D-Spiele laufen nicht flüssig auf dem Moto E LTE.

Die Akkulaufzeit ist solide. BEi mir hat der Akku bislang immer einen Tag durchgehalten. Über Nacht hängt das Gerät dann am Netz.

Die Kamera

Das Smartphone hat zwei Kameras. Die Hauptkamera kommt mit 5 Megapixeln daher und ist für Schnappschüsse ausreichend. Ein Blitzlicht hat man sich gespart. Das macht Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen unmöglich. Generell reichen die Bilder aber für das Posten auf Facebook und Co. aus.

Fazit

Wer ein Smartphone sucht, mit dem man gestochen scharfe Urlaubsfotos machen kann, ist mit dem Moto E2 sicher nicht gut beraten. Suchst Du hingegen ein Smartphone, welches mit moderner Software und aktueller Hardware aufwartet und Dich bei täglichen Organisationen unterstützt, findet mit dem E2 einen soliden Partner für kleines Geld. Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass Handys anderer Hersteller ein vielfaches kosten (ein Samsung Galaxy S3 wird neu aktuell noch für 240 Euro gehandelt).


















Donnerstag, 25. Juni 2015

Eine Runde durch die Ohligser Heide

Spontan habe ich gestern beschlossen, heute eine Wanderung zu unternehmen. Meine Ärzte sind einstimmig der Meinung, dass ich durchaus ein paar Pfunde weniger vertragen könnte. Also habe ich mir einen Rundwanderweg in Solingen Ohligs ausgesucht. Gesamtdistanz liegt bei rund 16 km.

Rein zufällig lagen auf der Strecke unmittelbar am Wegesrand zwei Caches, die bei der Gelegenheit gehoben werden sollten.

Da ich am frühen Nachmittag noch andere Verpflichtungen hatte, startete ich am Ausgangspunkt Vogelpark gegen 08:00 Uhr die Tour. Schnell wurde klar, dass ich total overdressed war. Mein Sweatshirt konnte ich noch in den Rucksack verstauen, die Fliesjacke jedoch war zu dick und passte nicht mehr in den Rucksack.

Und wieder einmal konnte ich mich von Solingens schöner Landschaft überzeugen. Der Weg führte über Friedhöfe und deren Parkanlagen, vorbei an kleinen Landhäusern mit eigener Hühnerzucht....

Evangelischer Waldfriedhof
Manche Leute halten sich Hühner im Garten....
Das nenne ich mal eingeparkt.....
...sowie Pferdeweiden und Waldschenken...

Ein kleiner süßer Schatz mit wilder Mähne
Hier bin ich in jungen Jahren unzählige Male dem Beerenwein erlegen
Zum Schluß gab es dann noch eine herrschaftlich anmutende Villa...

Wer hier wohl wohnt????

Die beiden Caches waren simpel und schnell gefunden. Spoilerbilder habe ich keine, sind aber auch nicht nötig. In beiden Fällen handelte es sich um kleine Dosen, etwas größer als Filmdosen. Diese waren schnell abgestempelt und wieder versteckt. Geloggt habe ich sie später zuhause.